Was ist tiergestützte Pädagogik?
Die Mensch -Tier -Therapie ist ein Prozess, in dem ein Tier als Gefährte in das Leben einer Person einwirkt,
mit dem Ziel, auf ihren gesundheitlichen Zustand positiv einzuwirken.
Grundvoraussetzung ist, dass ein Tier einen Therapeuten nicht ersetzen kann, jedoch eine unterstützende
und helfende Funktion innerhalb eines therapeutischen Prozesses einnehmen kann.
LEVISON (1984)
Alpakas und Lamas eignen sich in besonderem Maße für tiergestützte Therapie, tiergestützte Pädagogik und tiergestützte Aktivitäten, weil sie durch ihr ruhiges und freunliches Wesen ausgleichen und entspannend auf den Menschen wirken.
Ziele der tiergestützten Pädagogik
- Schritt für Schritt den Kontakt zu den Tieren aufzubauen und zu lernen, Verantwortung zu übernehmen.
- die Erfahrung zu machen, dass man für ein Tier anders sorgen muß, als für sich selbst.
- durch die abwechlungsreiche Arbeit mit den Tieren, auch im Stall, körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern.
- soziales Verhalten zu erlernen, auszuüben und zu erleben.
- durch den intensiven und direkten Umgang mit Tieren die verbale Kommunikation zu stimulieren und somit spontane Gefühlsäußerungen hervorzurufen (z.B. bei autistischen Kindern und mißhandelten Kindern).
- Die Konzentrationsfähigkeit und Merkfähigkeit zu fördern (z.B. bei Führen und Parcourlaufen mit Lamas und Alpakas).
- das Selbstbewußtsein im Umgang mit den Tieren stärken.
- die Freude an der Bewegung wecken und erhalten (Mobilitätstraining).
- zwischenmenschliche Beziehungen wieder aufbauen können, über die Beziehung zum Tier.
